Liebe Leserinnen und Leser,
ab heute möchte ich Ihnen in der Reihe “Lokalitäten, die man meiden sollte” solche gastronomischen Betriebe vorstellen, um die Sie besser einen weiten Bogen machen sollten. Angeregt wurde ich dazu durch einen Besuch im Kölner “Tag und Nacht Café” am Hohenstaufenring. Ich bin nun wirklich viel herumgekommen und habe auch in der Gastronomie schon so einiges erlebt, aber was man den Gästen dort – gerade auch im Punkto Hygiene – zumutet, ist absolut indiskutabel.
Wer nicht warten will, bis mein Blog-Artikel zu dieser Lokalität fertig gestellt ist, der kann sich gern schon einmal meine Kritik auf Dooyoo.de durchlesen. Allerdings warne ich davor, dies vor dem Essen zu tun.
Da das an dem besagten Abend dort erlebte uns regelrecht den Abend versaut hat, habe ich beschlossen, solche gastronomischen No-go-Areas hier im Blog vorzustellen, um Ihnen, geschätzte Leser, solche Fiaskos zu ersparen.
Das Rating
Damit Sie schnell ersehen können, wie ich die gerade zu besprechende Lokalität einschätze, habe ich mich nicht gescheut, vor der Kamera einige Grimassen zu schneiden und daraus ein kleines “Auf einen Blick”-Rating erstellt. Meine Bewertungen reichen dort von “Naja” bis hin zum absoluten “Brechreiz”, welchen sich ein gastronomischer Betrieb “verdienen” kann, der es mit der Hygiene nicht gerade genau nimm – um es mal freundlich zu formulieren. Hier nun die Bewertungen im Überblick:
Dieses grüne “Naja”-Rating verrät Ihnen, dass dieser Betrieb zwar einige Wünsche offen lässt, aber man ihn durchaus frequentieren kann, sofern man gewisse Abstriche zu machen bereit ist.
Wenn Sie auf dieses Rating-Symbol stoßen, dann läuft in dem besprochenen Laden schon einiges schief und man sollte schon etwas stärkere Nerven haben, wenn man diesem Lokal einen Besuch abstatten möchte.
Wenn Sie sehen, dass ich so mein Gesicht verziehe und mir an den Kopf fasse, dann können Sie davon ausgehen, dass man an einem Ort, der mich derart die Haare raufen lässt, besser nicht verkehren sollte, wenn man nicht eine ausgesprochen masochistische Ader hat. In einem Lokal mit meinem “Autsch”-Rating stehen die Chancen, dort einen angenehmen Aufenthalt zu genießen, alles andere als gut und ich rate wirklich davon ab, diesen Ort aufzusuchen. Prinzipiell ist das schon das schlechteste Rating, welches sich ein gastonomischer Betrieb “verdienen” kann.
Toppen, im negativen Sinne, kann man das vorherige Rating nur, wenn man neben wahrlich eklatanten gastronomischen Fehlern auch noch unter hygienischen Gesichtspunkten voll in Klo greift. Ein Lokal, dessen sanitäre Einrichtungen jedem heruntergekommen Bahnhofs-WC zur Ehre gereichen würden oder wo man im Essen zum Beispiel neben dem bestellten Schnitzel auch noch eine schmackhafte Insektenbeilage findet, hat wahrlich guten Chancen von mir mit diesem Rating zur gastronomischen No-go-Area deklariert zu werden.
An die werten Gastronomen
Da mir schon schwant, dass ich mit dieser Reihe den Zorn einiger Gastronomen auf mich ziehen werde, möchte ich im Voraus einige Dinge klarstellen. Bevor ich in einem Speiselokal überhaupt ein Essen bestelle, sehe ich mir prinzipiell die sanitären Einrichtungen an. Und wenn der Lokus schon aussieht wie Dresden ’45 und nur durch einen massiven Ekelfaktor überzeugen kann, dann werde ich in diesem Laden definitiv das Essen nicht probieren! Das ist keine ungerechte Behandlung dieses Lokals, sondern purer Selbstschutz im Interesse meiner Gesundheit. Ein Gastronom, bei dem schon die den Gästen zugänglichen Räume ein hygienisches Desaster darstellen, hat seine Chance darauf, dass man ihn auch an seinen Speisen und/oder seinem Service misst, definitiv verspielt. Malen Sie sich doch selber aus, wie in einem solchen Hause wohl die Küche aussehen könnte. Sollte es Ihnen dazu an Phanasie mangeln, so schauen sie sich doch einfach mal den schönen Film “Brust oder Keule” mit Louis de Funés an.
Auch höre ich jetzt schon, wie ein Gastronom klagt, dass ich seinen Service am Verhalten (oder Fehlverhalten) nur einer Servicekraft gemessen hätte. Dazu sei gesagt: Ich bin der Gast, ich bezahle für Service und Qualität, also erwarte ich auch eine entsprechende Gegenleistung. Dass die Servicekräfte ihren Job professionell und freundlich erledigen, liegt in der Verantwortung des Gastronomen und wenn dieser nicht in der Lage ist, seine Mitarbeiter so zu führen, dass diese der Aufgabe auch entsprechend nachkommen, dann hat er schlicht versagt. Daran gibt es nichts zu deuteln!
Klagefreudigen Gastronomen sei auch gesagt, dass ich alle Mißstände, welche ich in meinen Artikeln ansprechen werde, auch entsprechend beim Besuch dokumentiere. Sei es durch Fotos oder durch Zeugen. Zudem – und da gibt es kein Vertun – werden eklatante Mißstände im Punkto Hygiene umgehend den entsprechenden Behörden gemeldet. Schlechter Service oder fades Essen ist die eine Sache, aber Risiken für die Gesundheit der Gäste werden definitiv nicht toleriert.
Sie ahnen es, liebe Leserinnen und Leser, ich werde in dieser Reihe klare Worte finden und keine Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten nehmen. Natürlich werde ich mich bemühen, Ihnen diese Kritiken so humorvoll wie möglich zu servieren und hoffe, dass Sie Gefallen daran finden.
(-th-)

Wie gut,dass hier JEDER weiß,wie Dresden `45 ausgesehen hat…
Naja, für diejenigen, die das nicht wissen:
Es sah ungefähr so aus.
Hallo!
Ich sehe gerade, dass Konni auch schon hier war
Aber Thomas, dein Link funktioniert nicht richtig – wg. Dresden ’45.
Nimm doch das Bild der besch…. Toilette Schottlands aus dem Film “Trainspotting”.
Gruß
Schmuddel
Naja, ist ja nicht so dramatisch. Ich schätze mal, die meisten werden zumindest eine Idee davon haben, wie Dresden ’45 aussah.