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Der »Eurovision Song Contest« ist seit jeher für jene Momente bekannt, in welchen der denke Mensch mit halbwegs intaktem musikalischem Gespür und Geschmack das Bedürfnis verspürt, sich fremdschämend in eine Ecke zu verkriechen. Auch der diesjährige Contest konnte in dieser Hinsicht erwartungsgemäß überzeugen. Doch wirft dieser Wettbewerb noch wesentlich weitreichendere Fragen auf. Continue reading »

 

Was sich seriöse Medien und Politiker dieser Tage im Bezug auf die GEMA erlauben, grenzt an Rufmord. Noch immer geht es hierbei um die Lizenzabgaben, die vorschulische Einrichtungen für das Kopieren urheberrechtlich geschützen Notenmaterials entrichten sollen. Aber da dies den Herren Journalisten an sich nicht reißerisch genug erscheint, schlagzeilt man frech mit der nachweislich falschen Behauptung, die GEMA wolle, dass Kitas für das Singen von Liedern »Gebühren«1 zahlen. Continue reading »

  1. Umgangssprachliche Bezeichnung. Da die GEMA keine Behörde ist, erhebt sie auch keine Gebühren.

 

Der Aachener Weihnachtsmarkt

Und wieder ist die GEMA für einen Aufreger gut. Die tendenziöse Berichterstattung rund um die Notenkopien zu St.Martin ist noch nicht verebbt, da melden sich die Veranstalter des Aachener Weihnachtsmarktes zu Wort und vermelden, dass es wegen der »gierigen« GEMA in diesem Jahr wohl keine Beschallung mit Weihnachtsmusik auf dem Markt geben werde (AN Online, 23.11.2010). Die Entrüstung ist groß und selbst eine seriöse Tageszeitung wie die »Aachener Nachrichten« unterschlägt essentielle Hintergrundinformationen. Doch ist das Geschimpfe auf die GEMA hier wirklich angebracht? Continue reading »

 

Am 16.11.2010 habe ich an dieser Stelle über die tendenziöse Berichterstattung im Bezug auf die von der GEMA geforderten Lizenzgebühren für vorschulische Einrichtungen berichtet. Wie man nun beobachten kann, verfehlt diese Form der unseriösen Berichterstattung ihr Ziel nicht und es wird sogar mit falschen Zahlen agiert, um die GEMA in Misskredit zu bringen. Continue reading »

 

In den letzten Tagen erlebten wir im Bezug auf die Forderungen der GEMA und der VG Musikedition, dass auch vorschulische Einrichtungen wie Kindergärten für die Verwendung von Notenkopien urheberrechtlich geschützter Werke Lizenzgebühren zahlen sollen, eine tendenziöse Berichterstattung sonders gleichen. Da wurden dann auch von seriöseren Medien Vokabeln wie »kinderfeindlich« oder »herzlos« bemüht, denn der Buhmann, die GEMA, war schnell als Feind ausgemacht und mit mutmaßlicher Raffgier und Kinderfeindlichkeit lässt sich ja auch ganz gut Quote machen, auch wenn dabei Wahrheit und Moral ein wenig zurückstehen müssen. Aber sind diese Forderungen der GEMA wirklich so »böse«, wie man uns durch diese Berichterstattung glauben machen will? Continue reading »

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