MaxBlogPress Ninja Affiliate
 
Szene aus dem Tatort "Wunschdenken"

Szene aus dem Tatort "Wunschdenken" Quelle: ARD.de

Sonntagabend, 20.15 Uhr, »Tatort«-Zeit. Normalerweise ein Garant für solide Krimiunterhaltung, ein Flaggschiff der ARD. Heute gab es eine Premiere: den ersten Schweizer »Tatort« seit 10 Jahren. Ursprünglich hätte »Wunschdenken«, so der Titel, schon 2010 ausgestrahlt werden sollen, wegen qualitativer Mängel zog man die Ausstrahlung jedoch zurück.
Man konnte also wahrlich gespannt sein, wie sich der Wiedereinstieg der Eidgenossen in die »Tatort«-Familie gestalten würde.

Beginnen möchte ich mit den positiven Aspekten: Es gab einige herrliche Landschaftsaufnahmen, die diesem Krimi einen Hauch von Rosamunde Pilcher gaben. Das muss der denkende Mensch zwar nicht haben, ist allerdings immerhin was fürs Auge. Damit erschöpft sich schließlich das Gute, was man über diese 90 Minuten einfallsloser Langeweile anführen kann. Continue reading »

 

Stellen Sie sich mal für einen Moment vor, Ihr Nachbar wäre ein ganz übler Halunke. So eine Art Fritzl, der – lassen Sie es mich diplomatisch formulieren – ziemlich eigenwillige Vorstellungen davon hat, wie er seine Rolle als Familienoberhaupt umsetzt. Im Hauptberuf wäre dieser Mann Auftragsmörder, Kredithai oder Spekulant. Also jemand, dem Sie allerhöchstens gegenübertreten würden, um ihm Handschellen anzulegen.
Ließen Sie sich von dieser Gestalt zu einer Gartenparty einladen oder gar zu einer geschäftlichen Zusammenarbeit überreden? Wären Sie um dessen Wohlergehen besorgt? Wohl kaum! Selbst der durchschnittlich-unterbelichtete BILD-Leser besitzt doch meist ausreichend hohe Moralvorstellungen, um sich mit derartigem Gesindel eben nicht einzulassen.

Das wirft die Frage auf, wie es um das ethische und geistige Rüstzeug der Personen bestellt ist, die uns regieren dürfen. Käme jener Verbrecher als folternder Diktator eines rohstoffreichen afrikanischen Landes daher und wären Sie Angehöriger der politischen – nicht geistig-moralischen – Führungsriege unseres Landes, stellte es für Sie mitnichten ein Problem dar, sich bei diesem Kackstiefel anzubiedern, um den Boden für Kooperationen mit deutschen Firmen in dessen Land zu bereiten.
Sollten Sie zu den Menschen gehören, die schon seinerzeit Magenschmerzen plagten, als der Dicke und seine Komplizen aus Politik und Wirtschaft den Verantwortlichen für das Tian‘anmen-Massaker in alle zur Verfügung stehenden Körperöffnungen gekrochen sind, dann sollten Sie an dieser Stelle nicht weiterlesen. Ich kann nämlich nicht dafür garantieren, dass Ihnen dabei nicht das eine oder andere Magengeschwür aufplatzt. Continue reading »

 

Der »Eurovision Song Contest« ist seit jeher für jene Momente bekannt, in welchen der denke Mensch mit halbwegs intaktem musikalischem Gespür und Geschmack das Bedürfnis verspürt, sich fremdschämend in eine Ecke zu verkriechen. Auch der diesjährige Contest konnte in dieser Hinsicht erwartungsgemäß überzeugen. Doch wirft dieser Wettbewerb noch wesentlich weitreichendere Fragen auf. Continue reading »

 

Programme wie Adobes »Lightroom« oder »Aperture« sind schon seit Jahren der Standard der Raw-Entwicklung und Verwaltung in der digitalen Bildbearbeitung. Ihr Leistungsumfang wuchs mit jeder Version und machte es immer seltener notwendig, Bilder auch in einer Anwendung wie »Photoshop« noch bearbeiten zu müssen.
Einzig das Arbeiten mit Ebenen war bis dato in keinem der beiden Produkte möglich und wurde von vielen Nutzern schmerzlich vermisst. Diesem Missstand hilft »onOne Software« mit deinem neuen Plug-in »Perfect Layers« jetzt ab. Continue reading »

 

Was sich seriöse Medien und Politiker dieser Tage im Bezug auf die GEMA erlauben, grenzt an Rufmord. Noch immer geht es hierbei um die Lizenzabgaben, die vorschulische Einrichtungen für das Kopieren urheberrechtlich geschützen Notenmaterials entrichten sollen. Aber da dies den Herren Journalisten an sich nicht reißerisch genug erscheint, schlagzeilt man frech mit der nachweislich falschen Behauptung, die GEMA wolle, dass Kitas für das Singen von Liedern »Gebühren«1 zahlen. Continue reading »

  1. Umgangssprachliche Bezeichnung. Da die GEMA keine Behörde ist, erhebt sie auch keine Gebühren.

© 2011 MT Portal Blog Suffusion theme by Sayontan Sinha